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Microsoft und Google gehen aufs Tablet


Von Rainer am 08. August 2012 zu Amazon, Android, Apple, Asus, Google, iPhone, Kindle, Microsoft, Nokia, Samsung, Telekom, Windows-Phone

Für Verwunderung dürfte bei manchem die Ankündigung gesorgt haben, dass Google künftig ein Tablet verkauft. Das von Asus produzierte Nexus-Tablet glänzt mit eher durchschnittlichen Leistungsdaten wie einem 7-Zoll-Display mit 1280x800 Pixeln Auflösung und einer Frontkamera. Als Zielgruppe dürfte Google wohl vor allem auf Privatanwender zielen, die zuhause Medien konsumieren möchten, da nur WLAN, aber kein Mobilfunk-Internet vorhanden ist. Dafür ist der Preis von 199 US-Dollar für die 16 GB-Version sehr günstig. Das Nexus-Tablet füllt eine Lücke im Tablet-Bereich, denn bisher bedienen Tablet-Hersteller wie Samsung und Asus nur den mittleren bis gehobenen Preisbereich. Wer dagegen ein günstiges Tablet haben will, greift aktuell zum Kindle Fire, das der Online-Händler Amazon in den USA für 199 US-Dollar verkauft. Beim Amazon Kindle Fire verdient allerdings Google nichts mit, weil für das darauf installierte Android keine Lizenzgebühren an Google fällig werden und Amazon ausschließlich seine eigenen Medien, insbesondere Ebooks, dafür verkauft. Da die Hardware-Hersteller keine Anstalten machten, selbst günstige Android-Tablets anzubieten, ist nun Google in die Bresche gesprungen.

Microsoft hat eine eigene Tablet-Produktlinie mit 10,6 Zoll-Display und dem kommenden Windows 8 vorgestellt, wobei selbst die wichtigsten Hardware-Partner erst wenige Stunden vor der ersten öffentlichen Präsentation über das Produkt informiert wurden. Hintergrund dürften Verstimmungen zwischen Microsoft und den Hardware-Partnern sein, insbesondere mit HP, dessen Windows 7-Tablet "Slate" teilweise auch wegen der langsamen Hardware kein Erfolg beschieden war. HP wollte seinerzeit kein Risiko eingehen und griff deshalb zu günstigen Hardwarekomponenten, für die das Windows-Betriebssystem nicht ausgelegt war. Mit einem hauseigenen Tablet wie dem "Surface" ist dagegen Microsoft nicht auf zaudernde Hardware-Partner angewiesen, sondern kann selbst die Hardware optimieren.

Als Nebenschauplatz kämpft Microsoft auch im Handy-Markt um Erfolge, denn nach und nach ersetzen, beziehungsweise ergänzen die Nutzer Ihren PC/Notebook mit leistungsfähigen Handys. Die klassischen Windows-PCs werden also an Bedeutung verlieren. Gerade hier hat Microsoft einen wunden Punkt, denn das hauseigene Windows Phone wird von den potenziellen Käufern verschmäht, obwohl Tester immer wieder die einfache Bedienung und die preiswerte Hardware loben. Vielleicht spielt hier auch eine Rolle, dass der Software-Riese den Windows-Phones erst nach und nach wichtige Funktionen, angefangen von Copy-und-Paste bis hin zu Multitasking für Drittanwendungen spendiert hat. Windows Phone ist wie das Apple iPhone als geschlossenes System konzipiert, das heißt, man hat keinen Speicherkartensteckplatz, kann Software nur aus dem Online-Shop von Microsoft installieren und Dateien nur mit einer extra Windows-Software auf das Gerät kopieren.

Als richtiges Kommunikationsdisaster hat sich dann die Einführung von Windows Phone 8.0 entpuppt, von dem es erst hieß, es würde auch für bereits verkaufte Windows Phone-Handys nachgereicht, bis schließlich herauskam, dass es nur neue Geräte unterstützt. Deshalb wird auch die Telekom in Deutschland auf den Verkauf des Nokia Lumia 900 verzichten.

Editorialer Hinweis: Wegen des anstehenden Gesetzes "Leistungsschutzrecht für Presseverleger", das Verlegern die Möglichkeit gibt, auch für Zitate und Verlinkungen im Internet Geld zu verlangen, werden wir bis auf Weiteres nicht mehr auf deutsche Nachrichten-Websites verlinken.

Weiterführende Links:
Asymco
Google Nexus 7
Yahoo

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Warum Apple und Samsung die Konkurrenz hinter sich lassen


Von Rainer am 04. Juni 2012 zu Android, Apple, HTC, iPhone, Kommentar, LG Electronics, Motorola, Nokia, RIM, Samsung, Sony Ericsson

Asymco hat einen tollen Artikel, der die Erfolge von Samsung und Apple im Handy-Markt erklärt. Derzeit machen HTC, RIM, Nokia, Sony Ericsson, Motorola und LG Verluste oder verzeichnen einen Gewinnrückgang. Laut Asymco ist dies auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So geht der Trend eindeutig zu Smartphones von Apple und Samsung, wobei Apple seine Gewinne zu einem erheblichen Teil den hunderten von Mobilfunkanbietern verdankt, welche die iPhones direkt vertreiben und dafür an Apple Prämien zahlen. Zum anderen haben die etablierten Handy-Hersteller den Markt für Standard-Handys (Handy-Modelle für unter 30 US-Dollar) aus dem Blick verloren, der heute noch immer für jährlich 1 Millarde verkaufte Geräte steht. Außer Nokia tummeln sich dort inzwischen hunderte mehr oder weniger bekannter Unternehmen. Den etablierten Markenherstellern, die schon im Smartphone-Markt große Probleme haben, fehlt nun diese Basis im Billig-Handy-Markt, welcher früher konstante Gewinne abgeworfen hat. In den Kommentaren zum Asymco-Artikel wird zudem darauf hingewiesen, dass Samsung und Apple eine hohe vertikale Integration aufweisen. So entwickelt Apple sein Betriebssystem und wichtige Hardwareteile wie den Prozessor selber und Samsung hat zwar im Smartphone-Bereich kein eigenes Betriebssystem, entwickelt und produziert aber praktisch die ganze Hardware vom Display bis zum Speicherbaustein selbst. Letzteres erlaubt dem Unternehmen offenbar auch die sogenannte Schrotgewehr-Methode, bei der einfach Handymodelle mit neuen Features in schneller Folge auf den Markt geworfen werden und dann der Erfolg abgewartet wird.

Weiterführende Links:
Asymco

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Welche neuen Smartphones kommen im Frühjahr?


Von Rainer am 02. März 2012 zu Android, Apple, Galaxy, HTC, Samsung

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, der sich zum wichtigsten Event für die Handy-Produzenten entwickelt hat, dürften wieder zahlreiche Neuheiten präsentiert werden, die dann im Laufe des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen.

Wohl ein Dauerbrenner ist die Frage, ob endlich von Samsung das Galaxy S III offiziell vorgestellt wird. Die Antwort lautet leider "nein". Offiziell heißt es, Samsung wolle das Gerät auf einer separaten Veranstaltung im Laufe des Jahres zeigen. Zu den genauen technischen Daten gibt es leider ebenfalls nur Gerüchte. Trotzdem dürfte der koreanische Hersteller den MWC für einige Überraschungen nutzen, wenn auch vielleicht nicht mit einem Galaxy S II Plus, das aktuell für Wirbel sorgt, nachdem es in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht ist. Beweise für die Existenz dieses Gerätes gibt es nämlich nicht und Ungereimtheiten lassen auf ein Fake schließen. Unklar ist, ob das Mittelklassehandy Galaxy S Advance, welches aktuell in China auf den Markt kommt, auch hierzulande verkauft wird. Das Gerät besitzt ein 800×480-Display mit 4 Zoll, 6GB Speicher und soll zwischen Galaxy S und S II positioniert sein. Auf dem Tablet-Markt ist Samsung (mit deutlichem Abstand...) hinter Apple inzwischen eine große Nummer, weshalb man über weitere Modelle spekulieren darf. Glaubt man den Berichten, könnten die Koreaner ein Galaxy Tab 11.6 vorstellen, das dank eines dünnen Rahmens nur wenig größer als das Galaxy Tab 10.1 sein soll. Bedienen kann man das Gerät auch mit einem Stift, ähnlich dem Galaxy Note.

Bisher habe ich auf dieser Website relativ wenig über HTC-Geräte berichtet, was auch daran liegt, dass sich dieser Hersteller ziemlich in einer Geräteorgie verzettelt. Während das Portfolio von Samsung übersichtlich ist, scheint HTC jeden Monat ein neues Gerät mit ähnlichen Leistungsdaten auf den Markt zu werfen. Inbesondere die Modelle mit dem Zusatz "Beats Audio" machen irgendwie keinen Sinn, da die versprochene Klangverbesserung meines Erachtens nur ein Werbeversprechen bleibt, den Gerätepreis aber hochtreibt. Neu auf dem MWC sind: Das HTC Ville mit 4,3 Zoll-Display, 1,5GHz Dual-Core Prozessor, Bluetooth 4.0, 8-Megapixel Kamera, sowie das HTC Edge mit 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel, Bluetooth 4.0 und HSPA+, 8-Megapixel Kamera, das HTC Zeta mit 4,5-Zoll Display mit einer HD-Auflösung von 1280×720 Pixeln, 32GB Speicher und ein Akku mit 1830mAh. Vom HTC Primo ist bekannt, dass es 3,7 Zoll-Display, 1-GHz Dual-Core Qualcomm Prozessor und 5-Megapixel Kamera besitzt und nur 9 Millimeter dick ist.

Weiterführende Links:
Android and Me (Samsung Galaxy S III)
Bestboyz (HTC Edge)
Mobile World Congress (MWC)
Android Next (Samsung Galaxy S II Plus)
AndroidPit (HTC Primo)
Bestboyz (HTC Ville)
Bestboyz (HTC Zeta)
Heise Newsticker (Samsung Galaxy S Advance)
Tab Tech (Samsung Galaxy Tab 11.6)

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Apple stellt neues iPad vor


Von Rainer am 02. April 2011 zu Apple

Auf einer Pressekonferenz stellte Apple das iPad 2 vor. Das Gerät besitzt wie der Vorgänger ein 9,7 Zoll-Display und wird in Versionen mit und ohne UMTS-Modul verkauft. Neu sind das etwas geringere Gewicht, sowie die geringere Dicke mit nur 8,8 Millimeter, sowie der laut Apple doppelt so schnelle Prozessor. Ab Ende März soll das iPad 2 auch in Europa erhältlich sein.

Weiterführende Links:
Apple

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Vorabbericht zur MWC


Von Rainer am 31. Februar 2011 zu Android, Apple, BlackBerry, Galaxy, Google, Java, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung, Symbian, Tablett

Zum Mobile World Congress (MWC) Mitte Februar in Barcelona dürften wieder zahlreiche Neuheiten in punkto Handy und Handybetriebssystemen angekündigt werden. Aber schon vorab lassen einige Firmen schon Infos durchsickern und die (mobile) Welt dreht sich auch ohne Mobile World Congress weiter.

Samsung zeigt auf dem Mobile World Congress verschiedene Galaxy-Handys, die vom Einsteigergerät Galaxy Fit mit 240 x 320 Pixel Display und 600 Megahertz-Prozessor bis zum Mittelklassemodell Galaxy Ace reichent. Genaue technische Daten unter den Links. Außerdem sollen Galaxy Tab 2 und Galaxy S2 präsentiert werden.

Motorola darf man ebenfalls nicht abschreiben. Inzwischen haben die Amerikaner interessante Modelle in der Pipeline, zum Beispiel das Motorola Atrix 4G. Das Android-Handy bietet die üblichen Funktionen, lässt sich aber über eine Dockingstation mit Tastatur und großem Display zu einem Netbook ausbauen. Dabei verzichtet die Dockingstation auf eine eigene Recheneinheit, sondern wird nur über das Handy gesteuert. Für Großbritannien ist das Atrix 4G für das 2. Quartal 2011 angekündigt, dürfte also auch hierzulande irgendwann in den Handel gelangen.

Am 2. Februar will Google mit Version 3.0 "Honycomb" seines Android-Betriebssystems debütieren. Darauf basierende Geräte dürften dann Mitte Februar offiziell werden. Laut einem Bericht im Online-Magazin Engadget unterstützt Android 3.0 nicht nur Tabletts, sondern auch Handys, was die Frage aufwirft, welche Hersteller noch nachträglich ein Upgrade für ihre älteren Handys anbieten könnten.

Marktführer Nokia lässt weiter Federn, wenn man den Presse-Schlagzeilen "... unter Druck", "... muss handeln", usw. glauben darf. Tatsächlich hat Nokia lange geschlafen und wird inzwischen von Apple, RIM und Android bedrängt. Insider spekulieren darüber, dass Nokia die hauseigenen Betriebssystem Symbian und den Nachfolger MeeGo verwerfen und zu Windows Phone oder Android wechseln könnte. Immerhin stammt ja der Nokia-Chef von Microsoft, was zumindest gute Beziehungen zu Microsoft vermuten lässt. Für Nokia wäre die Verwendung eines nicht selbst mitentwickelten Betriebssystems allerdings eine bittere Pille, zumal dann der teuer zugekaufte Kartenanbieter Navteq eventuell keine Zukunft im Konzern mehr hätte. Google Android bringt ja eine eigene Navigation durch Google Maps mit.

Research in Motion (RIM) setzt beim Tablett-Rechner Playbook nicht mehr auf das hauseigene BlackBerry OS, sondern auf das Echtzeitbetriebssystem QNX. Damit einhergehend steht auch ein Wechsel der Java-Engine an, bei der RIM zu Googles Dalvik greifen könnte. Das würde wiederum bedeuten, dass auch die in Java geschriebene Android-Software auf dem Playbook funktioniert.

Weiterführende Links:
Boy Genius Report zum RIM Playbook
Motorola Atrix 4G beim Netzbetreiber AT&T
Motorola Pressemitteilung

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Bunter Tablett-Reigen


Von Rainer am 08. Februar 2011 zu Android, Apple, Asus, Dell, Galaxy, Google, LG Electronics, Microsoft, Motorola, Samsung, Tablett, Toshiba

Das neue Jahr scheint tatsächlich den Durchbruch für Tablett-Rechner zu bringen. Darauf wartet diese Geräteklasse schon lange, denn seit vielen Jahren findet man auf jeder größeren Computer- oder Unterhaltungselektronikmesse größere und kleinere Firmen, die ihre Tablett-PCs anpreisen. In der Vergangenheit hatten die Tabletts allerdings meist so ihre Macken, sei es, dass der Prozessor zu langsam, die Akkulaufzeit zu gering, der Verkaufspreis zu hoch oder die mitgelieferte Software unbrauchbar war, was die Geräte dann meist zu Nischenlösungen, beispielsweise für die Datenerfassung in Industrie und Handel verdammte. Bei Privatanwendern waren Tabletts also nur selten zu finden.

Gutes Marketing und eine überzeugende Kombination aus Hard- und Software machte im abgelaufenden Jahr das Apple iPad zum Renner. Exakte Zahlen liegen mir nicht vor, aber es dürften ca. 13-14 Millionen Stück in Kundenhände gelangt sein. Natürlich lockt Erfolg schnell auch die Verfolger auf den Plan. Zu den ersten interessanten und im Handel gut laufenden Konkurrenten zählen das Samsung Galaxy Tab und die verschiedenen Archos-Mediaplayer. Beide Hersteller setzen dabei auf das Android-Betriebssystem, wobei das Galaxy Tab auch Telefonfunktionalität bietet.

Das Android-Betriebssystem ist bisher nur für Smartphones optimiert. Erst mit Version Android 3.0, aka Honeycomb, steht eine für Tabletts geeignete Version zur Verfügung. Offiziell erhältlich ist Android 3.0 zwar noch nicht, aber Google verspricht die Auslieferung noch dieses Jahr. Samsung könnte dann zum Beispiel für sein Galaxy Tab auch ein Update auf 3.0 ermöglichen. Übrigens soll Android 3.0 entgegen den zuvor in den Medien verbreiteten Gerüchten keinen Dualcore-Prozessor voraussetzen (Quelle), was die Zahl der updatebaren Handys erheblich eingeschränkt hätte. Jetzt hängt es nur von den jeweiligen Herstellern ab, ob sie sich für bereits verkaufte Android-Geräte die Mühe einer Firmware-Anpassung machen.

Aber jetzt zu den neu vorgestellten Android-Tabletts:

Mit dem Dell Streak 7 erweitert der US-Hersteller seine Modellpalette um ein Tablett mit Mobilfunkfunktion, das dem Nutzer allerdings angesichts der geringen Displayauflösung von 800x480 Pixeln wohl kaum viel Freude machen wird. Ab Mitte Januar wird das Gerät zunächst in den USA erhältlich sein, später soll eine 10-Zoll-Variante folgen.

Gerüchte um ein Galaxy Tab 2 mit einem 10 Zoll-Display haben sich bisher nicht bestätigt; in den USA verkauft ein Netzbetreiber allerdings demnächst eine etwas aufgemotzte Version des Galaxy Tab mit verbesserter Kamera (3 statt 5 Megapixel), geringfügig schnellerem Prozessor und dem neuen Mobilfunkstandard LTE.

Für das Motorola Xoom, einem Tablett mit 10 Zoll Display und 1280x800 Pixeln Auflösung nennt der Hersteller als US-Liefertermin den April. Android 3.0 soll bereits vorinstalliert sein. Eine Besonderheit ist die spätere Erweiterbarkeit, denn zunächst unterstützt es den Mobilfunkstandard UMTS, später soll dann über ein Steckmodul LTE nachrüstbar sein. Zur Erhältlichkeit außerhalb der USA gibt es noch keine Infos.

Asus kündigte verschiedene Tabletts gleichzeitig an: Das Asus Eee Slate EP121 verwendet als Betriebssystem Microsoft Windows 7 und ist erhältlich mit 32 oder 64 GB SSD-Speicher und bis zu 4 GB RAM. Das Display mit 12 Zoll hat 1280x800 Pixel Auflösung. Windows kann in der Version 7 auf Tabletts aber noch nicht überzeugen. Ein 10 Zoll Display besitzt das Android-Tablett Eee Pad Transformer, welches sich über eine ansteckbare Tastatur wie ein Netbook nutzen lässt. Auch ein Gerät mit 7 Zoll-Display hat Asus mit dem Eee Pad MeMo neu im Programm. Alle Asus-Tabletts haben kein Mobilfunkmodul und nutzen für den Internetzugang WLAN.

Weitere Firmen, die sich in 2011 mit Tabletts bemerkbar machen dürften, sind Toshiba, LG Electronics und Lenovo.

Weiterführende Links:
Asus
Dell Streak 7
Motorola Xoom
Toshiba (auf Engadget)

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Samsung zeigt Android-basierten Player


Von Rainer am 02. Februar 2011 zu Android, Apple, Galaxy, iPhone, Samsung

Nächsten Monat will Samsung ein Android-basiertes Multimedia-Gerät vorstellen, das direkt mit Apples iPod Touch konkurrieren soll. Die Hardware soll auf dem Galaxy S basieren, wobei der Kunde allerdings auf ein Mobilfunk-Modul und das AMOLED-Display verzichten muss. Letzteres wurde gegen ein 4 Zoll großes Display mit Super Clear LCD-Technik ausgetauscht. Weitere Hardware-Features des Galaxy Player sind ein 1 GHz Prozessor mit PowerVR SGX540-Grafik, WLAN, GPS, HD-Video-Wiedergabe, Bluetooth 3.0 und ein Micro-SD-Steckplatz. Zuerst erhältlich sein soll das Gerät in Korea.

Auch zum Nachfolger des ersten Android-Tabletts von Samsung gibt es Neues: Laut der Korea Times dürfte das Unternehmen in einigen Tagen das Samsung Galaxy Tab 2 präsentieren. Ausgestattet ist das Modell unter anderem mit Android 2.3, einem Tegra 2 Dual-Core-Prozessor und einer 5 Megapixel-Kamera.

Seit dem Jahreswechsel im deutschen Handel ist das Samsung Wave II S8530. Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell Samsung Wave S8500 sind das etwas größere Display mit 3,7 statt 3,4 Zoll und das Betriebssystem Bada 1.2 gegenüber Bada 1.0. Weil Samsung mit der Displayproduktion nicht nachkommt, baut das Unternehmen statt dem AMOLED- ein Super LCD-Display ein.

Weiterführende Links:
Busines Week
MWD
Softpedia

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Tablett? Wer es braucht!


Von Rainer am 24. Oktober 2010 zu Android, Apple, Galaxy, iPhone, Microsoft, Samsung, Tablett

Naja, bisher konnte ich für mich noch keinen Grund finden, der einen Tablett-Rechner sinnvoll machen würde. Ab einer gewissen Größe werden die Geräte zu unhandlich für den Transport in der Jackentasche und die Gefahr, dass man nach der Fahrt ins Büro nur noch Glasbrösel aus der Aktentasche zieht, ist groß. Wer unbedingt Windows benötigt, muss sich ohnehin ein Tablett mit einer Displaydiagonale von mindestens 10 Zoll zulegen, weil dieses Betriebssystem (und die meisten Windows-Anwendungen) viel Bildschirmfläche benötigt. Microsoft scheint zudem noch keine überzeugende Lösung gefunden zu haben, die ein Tablett-Windows optimal bedienbar machen, wie diverse gescheiterte Hardware-Projekte, zuletzt das vor Produktionsbeginn eingestellte Slate von Hewlett-Packard, zeigen.

Man hatte bis letztes Jahr fast den Eindruck, dass die Presse die Tablett-Idee "kaputtgeschrieben" hat, sodass sich kaum ein Hersteller offensiv an das Thema getraut hat. Die größeren Hersteller hatten zwar Windows-Tabletts im Lieferprogramm, vermarkteten diese aber nur als teures Nischenprodukt für Unternehmensanwendungen. Es musste erst Apple mit dem iPad eine überzeugende Lösung mit knapp 10 Zoll großem Display vorstellen, um wieder das Interesse an Tabletts zu wecken. Dies rief wiederum die anderen Hersteller, vor allem aus dem Handy-Bereich, auf den Plan, die nun vor allem auf Android als Tablett-Betriebssystem setzen.

Ob Android wie im Handy-Bereich auch bei den Tabletts erfolgreich sein wird, muss sich allerdings noch zeigen, denn an ein Tablett werden andere Anforderungen gestellt. So rückt die Telefonie eher in den Hintergrund und Nutzungsszenarien wie der Konsum von Ebooks und Videos, aber auch Office- und Internet-Anwendungen, gewinnen an Bedeutung. Interessant ist, dass die Handy-Hersteller bei ihren Android-Tabletts nicht gleich auf 10 Zoll-Displays gehen, sondern behutsam erst Modelle mit 5 oder 7 Zoll auf den Markt bringen. Sicherlich spielt auch eine Rolle, dass Android erst in künftigen Versionen (ab 3.0) für Tablett-Rechner optimiert sein wird. Viele Anwendungen und Spiele aus dem zentralen Anlaufpunkt für Software von Drittentwicklern, dem Android Market, laufen zudem nicht vernünftig auf den Tabletts, da sie für eine Displayauflösung von 800 x 480 Pixeln entwickelt wurden, ein Tablett wie das Samsung Galaxy Tab aber Displays mit 1024 x 600 Pixeln besitzen. Tabletts mit WLAN ohne Mobilfunk dürfen außerdem den Android Market nicht nutzen, weshalb die Hersteller teilweise eigene Software-Angebote aufbauen, die meist nur mit wenigen hundert Anwendungen bestückt sind.

Der Boom der Tabletts hat vielleicht auch mit geänderten Nutzungsgewohnheiten zu tun. Inzwischen gehören Touchscreen-Handys zum Standard, sodass die Tablett-Bedienung dank vorhandener Erfahrungen keine große Hürde darstellt. Längst spielt auch das Internet bei Handys eine große Rolle, sei es, um im Web zu surfen, oder mit Facebook und Twitter mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Da kommt schnell der Wunsch nach einem größeren Display auf.

Ich persönlich werde wohl nie mit Tablett-Rechnern richtig heimisch werden, dazu bin ich nach rund 30 Jahren Computernutzung einfach zu Tastatur-fixiert und die bisher angebotenen Tabletts finde ich immer noch zu klobig. Aber vielleicht schafft es ja doch irgendwann ein Hersteller, mich tatsächlich vom Tablett-Konzept zu überzeugen?

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iPhone 4 ohne Empfangsprobleme ab Ende September?


Von Rainer am 02. Oktober 2010 zu Apple, iPhone

Ein hochrangiger Manager des mexikanischen Netzbetreibers Telcel soll angekündigt haben, dass sein Unternehmen Ende September eine verbesserte Version des iPhone 4 verkaufen wird. Das aktuelle iPhone 4 hat wegen großer Empfangsprobleme (Antennagate) Berühmtheit erlangt, weswegen es nicht unwahrscheinlich ist, dass Apple eine Nachbesserung durchführt. Im übrigen läuft am 30. September ein kostenloses Lieferprogramm für Gummi-Abdeckungen aus, mit denen die Empfangsprobleme behoben werden. Ab Ende des Monats wissen wir ja, ob das Gerücht stimmt.

Weiterführende Links:
Geek.com

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Gerücht: 7-Zoll-iPad kommt bald


Von Rainer am 17. September 2010 zu Apple, iPhone

Die taiwanesische Economic Daily News hat herausgefunden, dass Apple bald ein kleineres iPad mit 7-Zoll-Display auf den Markt bringt. Offenbar hat Apple die Kritik am unhandlichen Design des ersten iPad Ernst genommen. Bisher bekannt sind, neben dem kleineren Display, das um 200 Gramm geringere Gewicht, sowie die gleichbleibende Displayauflösung von 1024x768 Pixeln. Unklar ist noch, ob der Prozessor zwei Kerne besitzt, sowie der Erscheinungstermin. Normalerweise kündigt Apple neue Geräte, die bis Dezember erhältlich sind, im Oktober an. Sollten wir also in den nächsten Wochen vom Hersteller nichts hören, erscheint das "iPad 2" erst nächstes Jahr.

Weiterführende Links:
Thinq

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Mini-Display für iPhone-Uhr?


Von Rainer am 11. August 2010 zu Apple

Die taiwanesische Website Apple.Pro zeigt Fotos eines kleinen Displays, das nur 3x3 Zentimeter groß ist. Auf dem Verbindungskabel steht das Wort "Apple". Da die Reputation der Website Apple.Pro recht hoch ist, könnte das kleine Display auf ein neue Produkte aus dem Haus Apple hindeuten. Denkbar wäre zum Beispiel der Einsatz in einem MP3-Player oder einer Uhr, wobei allerdings unklar ist, ob das Display einen Touchscreen hat oder nicht. Vielleicht handelt es sich bei dem Display auch nur um eine Apple-interne Konzeptstudie, die nie das Licht der Welt erblickt (zumindest offiziell nicht).

Weiterführende Links:
Geek.com

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