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RedaktionsblogThema: E-Plus
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Die klassische SMS ist inzwischen in die Jahre gekommen und wird zunehmend von internetbasierten Diensten wie E-Mail, WhatsApp und Facebook verdrängt. Kein Wunder, denn bei vielen Mobilfunkverträgen ist eine Internetflatrate inzwischen bereits enthalten oder lässt sich für wenige Euro dazubuchen. Für die Mobilfunkanbieter musste deshalb mit RCS-e (Rich Communication Suite-enhanced) ein SMS-Nachfolger her. RCS-e unterstützt nicht nur Textnachrichten, sondern auch Datei-, sowie Videoübertragungen und wird von O2, Telekom und Vodafone in Deutschland unterstützt. Entsprechende Apps soll es für alle wichtigen Handybetriebssysteme geben, beziehungsweise bereits in den Handys integriert sein.
Ob RCS-e allerdings die gleiche Verbreitung findet wie die SMS darf bezweifelt werden, zumal E-Plus RCS-e aktuell nicht unterstützt. Weitere Unwägbarkeiten sind die Benutzerfreundlichkeit und die Nutzungsgebühren, denn mit der MMS gibt es ja eigentlich schon einen SMS-Nachfolger, welcher aber mit 39 Cent pro Nachricht ungeschickt bepreist und je nach Handy kompliziert zu bedienen ist. Es dürfte zudem Jahre dauern, bis alle Handys mit RCS-e ausgestattet sind.
Zuerst eingeführt wird RCS-e übrigens von Vodafone. Dort soll RCS-e in den SuperFlat Internet Tarifen enthalten sein, was dem Netzbetreiber vorerst die Angabe eines Nutzungspreises erspart.
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