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Geht Samsung mit Galaxy bald seinen eigenen Weg?


Von Rainer am 15. April 2013 zu Android, Galaxy, Google, Kindle, Motorola, Samsung

Die Neuvorstellung des Galaxy 4 zeigt wieder einmal, in welche Richtung Samsung bei seinen Android-Geräten geht. Wie einige andere Hersteller auch, versucht sich das Unternehmen durch die Anpassung der Benutzeroberfläche zu differenzieren. Die im Februar geäußerte Befürchtung von Google, dass Samsung irgendwann einmal zur Bedrohung werden könnte, ist ja genau genommen nicht weit hergeholt: Samsung besitzt aktuell (je nach Marktforscher) einen Marktanteil im Smartphone-Markt von über 50 Prozent und baut fleißig an einer Infrastruktur als Alternative zu den Google-Diensten. Recht weit fortgeschritten ist Samsung Apps, ein vorinstallierter App-Store, der es mit dem Google Play Store aufnimmt, aber auch eine Datensicherung auf Samsung-Servern ist bereits vorhanden.

Google sitzt deshalb in der Zwickmühle, denn einerseits versucht man, die divergierenden Android-Anpassungen der Hersteller wieder in den Zaum zu bekommen, andererseits können die Hersteller bei zuviel Druck durch Google einfach einen sogenannten Fork durchführen. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist Amazon mit den Kindle-Fire-Modellen, die auf Android basieren, aber ansonsten nicht auf Google-Dienste angewiesen sind. Verzichtet allerdings Google auf Druck, würden sich die Benutzeroberflächen weiter auseinander entwickeln und noch mehr Apps aus dem Play Store nur auf bestimmten Geräten funktionieren.

Samsung muss natürlich vorsichtig vorgehen, wenn es seinen eigenen Weg gehen will, denn derzeit können die Handys der Koreaner nicht auf die Google-Anbindung verzichten. Ein radikaler Schnitt hin zu den eigenen Diensten würde die eigenen Kunden verschrecken. Interessant ist auch die Frage, ob Samsung nicht irgendwann einmal über den eigenen Erfolg stolpert, denn abgesehen von der mitgelieferten Software enttäuscht unter anderem das Galaxy S4 mit seinem minderwertigen Gehäuse. Die Idee, ein Mittelklasse-Handy als "Galaxy S3 Mini" zu verkaufen, halte ich ebenfalls für gefährlich, zumal es an Motorola erinnert, deren Handys vor 2-3 Jahren plötzlich alle in "Razr" umbenannt wurden, obwohl sie mit dem ursprünglichen Razr-Konzept (leistungsfähige Handys im dünnen Metalgehäuse) nichts mehr zu tun hatten.

Weiterführende Links:
CNet
Engadget

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Warum Apple und Samsung die Konkurrenz hinter sich lassen


Von Rainer am 04. Juni 2012 zu Android, Apple, HTC, iPhone, Kommentar, LG Electronics, Motorola, Nokia, RIM, Samsung, Sony Ericsson

Asymco hat einen tollen Artikel, der die Erfolge von Samsung und Apple im Handy-Markt erklärt. Derzeit machen HTC, RIM, Nokia, Sony Ericsson, Motorola und LG Verluste oder verzeichnen einen Gewinnrückgang. Laut Asymco ist dies auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So geht der Trend eindeutig zu Smartphones von Apple und Samsung, wobei Apple seine Gewinne zu einem erheblichen Teil den hunderten von Mobilfunkanbietern verdankt, welche die iPhones direkt vertreiben und dafür an Apple Prämien zahlen. Zum anderen haben die etablierten Handy-Hersteller den Markt für Standard-Handys (Handy-Modelle für unter 30 US-Dollar) aus dem Blick verloren, der heute noch immer für jährlich 1 Millarde verkaufte Geräte steht. Außer Nokia tummeln sich dort inzwischen hunderte mehr oder weniger bekannter Unternehmen. Den etablierten Markenherstellern, die schon im Smartphone-Markt große Probleme haben, fehlt nun diese Basis im Billig-Handy-Markt, welcher früher konstante Gewinne abgeworfen hat. In den Kommentaren zum Asymco-Artikel wird zudem darauf hingewiesen, dass Samsung und Apple eine hohe vertikale Integration aufweisen. So entwickelt Apple sein Betriebssystem und wichtige Hardwareteile wie den Prozessor selber und Samsung hat zwar im Smartphone-Bereich kein eigenes Betriebssystem, entwickelt und produziert aber praktisch die ganze Hardware vom Display bis zum Speicherbaustein selbst. Letzteres erlaubt dem Unternehmen offenbar auch die sogenannte Schrotgewehr-Methode, bei der einfach Handymodelle mit neuen Features in schneller Folge auf den Markt geworfen werden und dann der Erfolg abgewartet wird.

Weiterführende Links:
Asymco

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Google geht den iPhone-Weg und Microsoft stolpert über sich selber


Von Rainer am 18. Mai 2012 zu Amazon, Android, Google, HTC, Kindle, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung, Symbian

Für die Handy-Hersteller zeigt sich jetzt, dass es von großem Nachteil ist, kein selbstentwickeltes Betriebssystem in den eigenen Geräten einzusetzen. Bei Microsoft Phone und Google Android ziehen nämlich genau genommen Microsoft, beziehungsweise Google, die Gerätehersteller mit einem Strick um den Hals durch die Gegend. Und die Richtung stimmt nicht unbedingt mit von Samsung, HTC und Co. erwarteten überein.

Für Google kommt es vor allem darauf an, dass die Anwender über die Android-Anwendungen Mail, Kalender, Play Store und neuerdings Google+ an sich zu binden und somit genau kennenzulernen. Daraus ergibt sich dann die Möglichkeit, dem Nutzer optimierte Werbung vorzusetzen. Außerdem entwickelt sich Android immer mehr zum Onlinekaufhaus, wie die Umbenennung von Android Market in Google Play Store zeigt, in dem inzwischen neben Apps auch Musik, Ebooks und bald Videos verkauft werden. Android ist kostenlos und lizenzfrei für die Hersteller zu haben, die das im Quellcode vorliegende Betriebssystem theoretisch nach Beliebigen anpassen und erweitern können. In der Praxis sorgt der Suchmaschinenriese mit den Lizenzbedingungen für die Google-Anwendungen Mail, Kalender, Maps und Play Store dafür, dass die Hersteller bestimmte Spielregeln, zum Beispiel beim Design der Benutzeroberfläche einhalten.

Microsofts Strategie mit Windows Phone scheint vor allem darauf abzuzielen, Android in Schach zu halten. Dazu dient auch die Integration von Xbox-Spielekonsole, Windows-PC und Windows Phone. Nebenbei ist das umfangreiche Microsoft-Patentportfolio sehr nützlich - Hersteller wie HTC und Samsung zahlen inzwischen fleißig für jedes verkaufte Android-Gerät eine Pauschale die zwischen 5 bis 15 US-Dollar liegen soll (Quelle (Man muss Microsofts Angaben allerdings mit sehr großer Vorsicht genießen, da das Unternehmen verschweigt, wie genau die Lizenzverträge ausgestaltet sind, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass ein großer Teil der Lizenzgebühren wiederum beim Hersteller landet, der sich dafür bereit erklärt, Windows Phone-Geräte in den Markt zu werfen). Als gebranntes Kind - Microsoft hat seit 1996 schon mehrmals mit Mobilbetriebssystemen Schiffbruch erlitten - versucht man es seit der Einführung von Windows Phone mit einer restriktiven Strategie, welche die Hard- und Software auf allen Handys vereinheitlicht. Externe Speicherkarten nutzen? Fehlanzeige! Handy als USB-Stick nutzen? Fehlanzeige! Beliebige Apps von Drittanbietern installieren? Fehlanzeige, Installation geht nur vom Microsoft-Marktplatz. Freeware für Windows Phone? Kaum realisierbar, da die Installation ja nur vom Microsoft-Marktplatz möglich ist, für den Microsoft von jedem Entwickler mindestens 99 US-Dollar pro Jahr kassiert. Weitere Pannen: Wichtige Funktionen wie Cut&Paste wurden erst nach einiger Zeit von Microsoft eingebaut, die Markteinführung des Hoffnungsträgers Nokia Lumia 900 geriet in den USA außerden wegen eines Softwarefehlers zum PR-Fiasko und Microsoft will offenbar das Update von Windows Phone 7.5 auf Windows Phone 8 nur Neugeräten angedeihen lassen. Auf den Käuferstreik reagieren die Hersteller mit stark reduzierten Gerätepreisen, was die Motivation, weitere Modelle mit Windows Phone auf den Markt zu bringen, stark reduziert. Man fragt sich deshalb wirklich, welche Hirnies diesen Unsinn zu verantworten haben! Schade jedenfalls um Nokia, von denen ich wirklich gute Handy-Hardware kennengelernt habe (aktuell nutze ist das N8 mit SymbianOS als Haupthandy).

Google hat dagegen an anderen Fronten zu kämpfen: Inspiriert durch Patentklagen von Microsoft wurde Motorola mit seinem riesigen Patentportfolio übernommen, was von Motorolas Konkurrenten mit Argwohn betrachtet wird. Zwar verspricht man "Brandmauern" zwischen Google und Motorola, sodass Motorola nicht zu sehr von der Nähe zum Suchmaschinenriesen profitiert, wie die Praxis aussieht, wird sich aber noch zeigen. Aktuell überlegt Google wohl, ob nicht die Apple-Route genommen werden soll, was Hard- und Software aus einer Hand - von Google - bedeuten würde (Quelle). Verschiedene Handy-Hersteller sind deshalb schon dabei, Android zu "forken", das heißt, ein eigenes Betriebssystem auf Android-Basis, aber komplett ohne Google-Anwendungen, zu entwickeln. Wie so etwas aussehen könnte, hat ja Amazon schon mit dem (in Deutschland noch nicht erhältlichen) Ebook-Lesegerät Kindle Fire gezeigt, dem man die Android-Verwandschaft kaum ansieht. Eins wird aber auf jeden Fall kommen: Android-Nutzer und Softwareentwickler dürfen sich über steigende Inkompatibilitäten bei Soft- und Hardware ärgern.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 5)


Von Rainer am 12. Februar 2012 zu Android, Galaxy, Google, Motorola, Samsung

Als Interessent am Galaxy Nexus muss man sich einigen Einschränkungen, beziehungsweise Problemen bewusst sein. Vorteile bringt die "reine" Android-Benutzeroberfläche, die auf Spielereien, wie sie Samsung, HTC oder Motorola hinzufügen und auch die garantiert schnell verfügbaren Updates die direkt durch Google erfolgen, sind nicht zu verachten. Google hat allerdings für Android 4.0 schon festgelegt, dass alle Hersteller, die den Android Market auf ihren Geräten installieren, dann auch die Android-Standardbernutzeroberfläche bereitstellen müssen. Dadurch sollen Softwareentwickler entlastet werden, die dann nicht auf alle Gerätespezifika der verschiedenen Hersteller Rücksicht nehmen müssen.

Nachteilig empfinde ich das Fehlen einer vernünftigen Anleitung. Manchmal vermisse ich als Samsung-Fan auch die gewohnten Schaltleisten im Benachrichtigungsfeld und die Bedienung fast ohne Popup-Menüs ist eine ziemliche Umstellung. Lob verdient dagegen die fast ausnahmslos gelungene Eindeutschung der Menüs. Leider fehlt dem Galaxy Nexus im Lieferzustand die DLNA-Funktion (Allshare), welche man wohl aus dem Android Market nachrüsten kann. Auch das Radio fehlt.

Fazit: Einsteigern, die von einem Standard-Handy auf das Galaxy Nexus wechseln, dürften mangels Anleitung kaum Freude an dem Gerät haben. Andererseits ist es vergleichsweise handlich, besitzt ein gutes Display und verzichtet auf jeglichen nicht deinstallierbaren Software-Schnickschnack (Download-Shop für englische Zeitungen, Musik-Online-Shop, usw.), der mich bei fast allen anderen Android-Handys stört. Samsung-Fans sollten vielleicht auch erst auf das Galaxy S3 warten, welches im Februar vorgestellt wird und sich dann erst für ein Modell entscheiden.

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Samsung entwickelt neues Smartphone-Betriebssystem


Von Rainer am 28. Oktober 2011 zu Android, Bada, Google, Intel, MeeGo, Motorola, Samsung, Wave

Zusammen mit Intel und unter dem Dach der Linux Foundation startet Samsung ein neues Betriebssystemprojekt. Das "Tizen"-Betriebssystem soll die erfolglosen Betriebssystem-Projekte MeeGo und LiMo ersetzen. Interessanterweise wurde kurz zuvor bekannt, dass Samsung das eigene Handy-Betriebssystem Bada als Open Source freigeben möchte, womit für andere Hersteller ein Alternative für Android und Windows Phone zur Verfügung stände. Ich glaube aber eher, dass Samsung in Bada, das von Entwicklern wegen seiner Unflexibilität gerügt wird, keine große Zukunft mehr sieht und jetzt einen Ersatz sucht. Voll auf Android möchte Samsung aber auch nicht setzen, denn dessen Zukunft ist wegen diverser Patentstreitigkeiten, unter anderem zwischen Oracle und dem Entwickler Google sehr unsicher. Hinzu kommt Googles Kauf des Handyproduzenten Motorola Mobility, mit dem Google in direkten Wettbewerb mit Samsung und anderen Herstellern tritt. Ohnehin dürfte in einigen Jahren die Funktionalität der Handy-Betriebssysteme keine so große Rolle mehr spielen, weil dann viele Anwendungen direkt im Handy-Webbrowser ablaufen. Schon heute lassen sich zum Beispiel Facebook, Twitter, Google Mail, Google Maps, usw. im Browser fast genauso wie native Apps nutzen.

Weiterführende Links:
Heise Newsticker
PC,de

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Neuigkeiten von der Google-Konferenz


Von Rainer am 10. Juni 2011 zu Android, Google, HTC, Motorola, Samsung, Sony Ericsson, Tablett

Auf der Google I/O-Konferenz in San Francisco hat der Suchmaschinen-Gigant zahlreiche Neuerungen im Android-Bereich vorgestellt.

Eine der Hauptärgernisse bei Android ist die zunehmende Fragmentierung, denn viele Hersteller stellen Updates nur mit Monaten Verspätung zur Verfügung. Ärgerlich auch, wenn man ein gebrandetes Handy nutzt und umso länger aufs Update warten muss. Zumindest in den USA haben jetzt die Hersteller HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG and Motorola und alle großen Netzbetreiber vereinbart, dass es Updates mindestens 18 Monate nach der Geräteeinführung geben wird. Diese Garantie gilt allerdings nur für Handys, für die das Update technisch sinnvoll ist.

Mit dem neuen Android Open Accessory und zugehörigem Entwicklungskit lassen sich fast beliebige Hardwareerweiterungen über USB oder demnächst Bluetooth mit Android-Handys nutzen. Hardwareerweiterungen von Drittanbietern sollen dann an allen Android-Handys und nicht nur an Modellen bestimmter Hersteller funktionieren.

Unter dem Namen "Ice Cream Sandwich" hat Google Android 2.4 vorgestellt. Das Handy-Betriebssystem übernimmt viele Features von der Tablett-Version "Honeycomb" Android 3.0. Eine weitere Neuigkeit ist der Filmverleih durch den Android Market, der bereits zum Start mit tausenden Titeln prall gefüllt ist, die jeweils 2 bis 4 US-Dollar kosten. Leiht man einen Titel aus, darf man diesen innerhalb von 30 Tagen ansehen, wobei der Nutzer nach der ersten Wiedergabe ein 24 Stunden-Zeitfenster hat, in dem er den Film anschaut.

Weiterführende Links:
Engadget
Pocket Now
Pocketnow

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Telekom verkauft Motorola Xoom


Von Rainer am 28. März 2011 zu Android, Motorola, Tablett

Ab Ende April 2011 verkauft die Deutsche Telekom das Motorola Xoom, einen Tablett-Rechner mit 10,1 Zoll Display und Android 3.0. Allerdings will das Unternehmen nur die UMTS-Version anbieten, nicht aber die auf WLAN beschränkte Version des Tabletts. Das ohne Vertrag 700 Euro teure Gerät wird für 90 Tage exklusiv von der Telekom vertrieben.

Weiterführende Links:
Motorola Xoom (Telekom)
Motorola Xoom (US-Website)

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Motorola: Keine Updates für einige Modelle


Von Rainer am 08. März 2011 zu Android, Motorola

Für die Android-Handys Flipout und Charm von Motorola wird es kein Update auf Android 2.2 oder höher geben. Besitzer der beiden Handy-Modelle müssen mit Version 2.1 Vorlieb nehmen. Damit enttäuscht Motorola ein weiteres Mal seine Kunden, denn auch für das Milestone XT720 mit Version 1.6 gibt es keine Updates auf eine aktuellere Android-Version. Zumindest Vorfreude dürfte es bei Käufern eines Motorola Milestone geben, für das es ein Update auf Android 2.2 in Vorbereitung ist - allerdings verzögert sich dessen Veröffentlichung laut dem Hersteller bis auf März.

Weiterführende Links:
Golem.de
Golem.de

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Vorabbericht zur MWC


Von Rainer am 31. Februar 2011 zu Android, Apple, BlackBerry, Galaxy, Google, Java, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung, Symbian, Tablett

Zum Mobile World Congress (MWC) Mitte Februar in Barcelona dürften wieder zahlreiche Neuheiten in punkto Handy und Handybetriebssystemen angekündigt werden. Aber schon vorab lassen einige Firmen schon Infos durchsickern und die (mobile) Welt dreht sich auch ohne Mobile World Congress weiter.

Samsung zeigt auf dem Mobile World Congress verschiedene Galaxy-Handys, die vom Einsteigergerät Galaxy Fit mit 240 x 320 Pixel Display und 600 Megahertz-Prozessor bis zum Mittelklassemodell Galaxy Ace reichent. Genaue technische Daten unter den Links. Außerdem sollen Galaxy Tab 2 und Galaxy S2 präsentiert werden.

Motorola darf man ebenfalls nicht abschreiben. Inzwischen haben die Amerikaner interessante Modelle in der Pipeline, zum Beispiel das Motorola Atrix 4G. Das Android-Handy bietet die üblichen Funktionen, lässt sich aber über eine Dockingstation mit Tastatur und großem Display zu einem Netbook ausbauen. Dabei verzichtet die Dockingstation auf eine eigene Recheneinheit, sondern wird nur über das Handy gesteuert. Für Großbritannien ist das Atrix 4G für das 2. Quartal 2011 angekündigt, dürfte also auch hierzulande irgendwann in den Handel gelangen.

Am 2. Februar will Google mit Version 3.0 "Honycomb" seines Android-Betriebssystems debütieren. Darauf basierende Geräte dürften dann Mitte Februar offiziell werden. Laut einem Bericht im Online-Magazin Engadget unterstützt Android 3.0 nicht nur Tabletts, sondern auch Handys, was die Frage aufwirft, welche Hersteller noch nachträglich ein Upgrade für ihre älteren Handys anbieten könnten.

Marktführer Nokia lässt weiter Federn, wenn man den Presse-Schlagzeilen "... unter Druck", "... muss handeln", usw. glauben darf. Tatsächlich hat Nokia lange geschlafen und wird inzwischen von Apple, RIM und Android bedrängt. Insider spekulieren darüber, dass Nokia die hauseigenen Betriebssystem Symbian und den Nachfolger MeeGo verwerfen und zu Windows Phone oder Android wechseln könnte. Immerhin stammt ja der Nokia-Chef von Microsoft, was zumindest gute Beziehungen zu Microsoft vermuten lässt. Für Nokia wäre die Verwendung eines nicht selbst mitentwickelten Betriebssystems allerdings eine bittere Pille, zumal dann der teuer zugekaufte Kartenanbieter Navteq eventuell keine Zukunft im Konzern mehr hätte. Google Android bringt ja eine eigene Navigation durch Google Maps mit.

Research in Motion (RIM) setzt beim Tablett-Rechner Playbook nicht mehr auf das hauseigene BlackBerry OS, sondern auf das Echtzeitbetriebssystem QNX. Damit einhergehend steht auch ein Wechsel der Java-Engine an, bei der RIM zu Googles Dalvik greifen könnte. Das würde wiederum bedeuten, dass auch die in Java geschriebene Android-Software auf dem Playbook funktioniert.

Weiterführende Links:
Boy Genius Report zum RIM Playbook
Motorola Atrix 4G beim Netzbetreiber AT&T
Motorola Pressemitteilung

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Bunter Tablett-Reigen


Von Rainer am 08. Februar 2011 zu Android, Apple, Asus, Dell, Galaxy, Google, LG Electronics, Microsoft, Motorola, Samsung, Tablett, Toshiba

Das neue Jahr scheint tatsächlich den Durchbruch für Tablett-Rechner zu bringen. Darauf wartet diese Geräteklasse schon lange, denn seit vielen Jahren findet man auf jeder größeren Computer- oder Unterhaltungselektronikmesse größere und kleinere Firmen, die ihre Tablett-PCs anpreisen. In der Vergangenheit hatten die Tabletts allerdings meist so ihre Macken, sei es, dass der Prozessor zu langsam, die Akkulaufzeit zu gering, der Verkaufspreis zu hoch oder die mitgelieferte Software unbrauchbar war, was die Geräte dann meist zu Nischenlösungen, beispielsweise für die Datenerfassung in Industrie und Handel verdammte. Bei Privatanwendern waren Tabletts also nur selten zu finden.

Gutes Marketing und eine überzeugende Kombination aus Hard- und Software machte im abgelaufenden Jahr das Apple iPad zum Renner. Exakte Zahlen liegen mir nicht vor, aber es dürften ca. 13-14 Millionen Stück in Kundenhände gelangt sein. Natürlich lockt Erfolg schnell auch die Verfolger auf den Plan. Zu den ersten interessanten und im Handel gut laufenden Konkurrenten zählen das Samsung Galaxy Tab und die verschiedenen Archos-Mediaplayer. Beide Hersteller setzen dabei auf das Android-Betriebssystem, wobei das Galaxy Tab auch Telefonfunktionalität bietet.

Das Android-Betriebssystem ist bisher nur für Smartphones optimiert. Erst mit Version Android 3.0, aka Honeycomb, steht eine für Tabletts geeignete Version zur Verfügung. Offiziell erhältlich ist Android 3.0 zwar noch nicht, aber Google verspricht die Auslieferung noch dieses Jahr. Samsung könnte dann zum Beispiel für sein Galaxy Tab auch ein Update auf 3.0 ermöglichen. Übrigens soll Android 3.0 entgegen den zuvor in den Medien verbreiteten Gerüchten keinen Dualcore-Prozessor voraussetzen (Quelle), was die Zahl der updatebaren Handys erheblich eingeschränkt hätte. Jetzt hängt es nur von den jeweiligen Herstellern ab, ob sie sich für bereits verkaufte Android-Geräte die Mühe einer Firmware-Anpassung machen.

Aber jetzt zu den neu vorgestellten Android-Tabletts:

Mit dem Dell Streak 7 erweitert der US-Hersteller seine Modellpalette um ein Tablett mit Mobilfunkfunktion, das dem Nutzer allerdings angesichts der geringen Displayauflösung von 800x480 Pixeln wohl kaum viel Freude machen wird. Ab Mitte Januar wird das Gerät zunächst in den USA erhältlich sein, später soll eine 10-Zoll-Variante folgen.

Gerüchte um ein Galaxy Tab 2 mit einem 10 Zoll-Display haben sich bisher nicht bestätigt; in den USA verkauft ein Netzbetreiber allerdings demnächst eine etwas aufgemotzte Version des Galaxy Tab mit verbesserter Kamera (3 statt 5 Megapixel), geringfügig schnellerem Prozessor und dem neuen Mobilfunkstandard LTE.

Für das Motorola Xoom, einem Tablett mit 10 Zoll Display und 1280x800 Pixeln Auflösung nennt der Hersteller als US-Liefertermin den April. Android 3.0 soll bereits vorinstalliert sein. Eine Besonderheit ist die spätere Erweiterbarkeit, denn zunächst unterstützt es den Mobilfunkstandard UMTS, später soll dann über ein Steckmodul LTE nachrüstbar sein. Zur Erhältlichkeit außerhalb der USA gibt es noch keine Infos.

Asus kündigte verschiedene Tabletts gleichzeitig an: Das Asus Eee Slate EP121 verwendet als Betriebssystem Microsoft Windows 7 und ist erhältlich mit 32 oder 64 GB SSD-Speicher und bis zu 4 GB RAM. Das Display mit 12 Zoll hat 1280x800 Pixel Auflösung. Windows kann in der Version 7 auf Tabletts aber noch nicht überzeugen. Ein 10 Zoll Display besitzt das Android-Tablett Eee Pad Transformer, welches sich über eine ansteckbare Tastatur wie ein Netbook nutzen lässt. Auch ein Gerät mit 7 Zoll-Display hat Asus mit dem Eee Pad MeMo neu im Programm. Alle Asus-Tabletts haben kein Mobilfunkmodul und nutzen für den Internetzugang WLAN.

Weitere Firmen, die sich in 2011 mit Tabletts bemerkbar machen dürften, sind Toshiba, LG Electronics und Lenovo.

Weiterführende Links:
Asus
Dell Streak 7
Motorola Xoom
Toshiba (auf Engadget)

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Android: Motorola unterbindet Firmware-Änderungen


Von Rainer am 18. August 2010 zu Android, HTC, Motorola

Das in den USA verkaufte Android-Handy Motorola Droid X (baugleich zum Milestone XT720) soll eine sogenannte eFuse besitzen, welche unautorisierte - sprich gehacktes Betriebssystem - blockiert. Bei der eFuse handelt es sich um einen Chip, der die Firmware im Hintergrund auf Änderungen prüft und gegebenenfalls den Bootprozess stoppt. Motorola sagte dazu auf Anfrage: "...wenn ein Gerät versucht mit unzulässiger Software (Anm. Betriebssystem) zu starten, wird es in den Recovery-Modus gehen und kann erneut gebootet werden, sobald eine zulässige Software reinstalliert ist".

Rund um die Handys von HTC hat sich inzwischen eine bunte Szene etabliert, welche das Betriebssystem modifiziert. HTC hat meines Wissens erst einmal eine Website dazu aufgefordert, künftig keine gehackten ROMS mehr anzubieten. Motorola scheint dagegen den "harten" Weg zu gehen und unterbindet die Hacks direkt im Ansatz.

Weiterführende Links:
Engadget

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Motorola Milestone XT720


Von Rainer am 20. Juli 2010 zu Android, Motorola

Das Motorola Milestone XT720 ist ab Juli 2010 für 499 Euro im Handel. Erwähnenswerte Features des Android-Handys sind die kompakten Abmessungen mit 10,9 mm Dicke und die 8-Megapixel-Kamera und Xenon-Blitz. Um die Fotos speichern zu können, liegt deshalb auch eine 8-GB-MicroSD-Speicherkarte bei. Auf dem 3,7-Zoll-Display werden 854 x 480 dargestellt.


Weiterführende Links:
Motorola Milestone XT720 technisches Datenblatt

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Motorola Backflip auch in Deutschland


Von Rainer am 06. Mai 2010 zu Android, Motorola

Bild PIC-1070 hochgeladen von Rainer am 06.04.2010 11:21 Das Klapp-Handy Motorola Backflip dürfte bald auch in Deutschland erhältlich sein, denn auf Preisvergleichsseiten werden bereits einige Anbieter aufgelistet. Zugeklappt verhält sich das Backflip wie ein normales Handy, wobei allerdings nur Sensortasten mit geringem Bedienkomfort zur Verfügung stehen. Klappt man das Handy offen, kommt dagegen eine QWERTZ-Tastatur zum Vorschein. Weitere technische Daten: WLAN 802.11b/g, Bluetooth 2.0, 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Touchscreen mit 320 x 480 Pixeln Auflösung.

Leider ist das verwendete Betriebssystem Android 1.5 des rund 440 Euro teuren Backflip schon ziemlich veraltet, Motorola will aber ein Update auf Android 2.x nachreichen. Wer die aktuellste Android-Software nutzen will, die teilweise bereits Android 2.x voraussetzt, sollte vielleicht zu einem anderen Gerät greifen.

Weiterführende Links:
Motorola

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HTC von Apple verklagt


Von Rainer am 04. April 2010 zu Android, Google, HTC, Motorola, Nokia

Bild PIC-1064 hochgeladen von Rainer am 04.03.2010 18:19 In den USA hat Apple gleich an zwei Fronten dem taiwanesischem Hersteller HTC den Krieg erklärt, zum einen mit einer Patentklage im US-Bundesstaat Delaware, zum anderen mit eine Beschwerde an die US International Trade Commission (ITC). Letztere könnte ein Importverbot gegen HTC-Geräte verhängen. Bei den angeblich betroffenen Apple-Patenten geht es unter anderem um die Benutzeroberfläche und Hardwarefunktionen. Betroffen sein dürften vor allem Android-Geräte.

Interessant ist, dass gerade HTC von der Apple-Klage betroffen ist, wo doch genauso gut Google und Motorola als Android-Proponenten davon betroffen sind. Vermutlich hat Apple HTC als einfacheres Ziel ausgemacht, da HTC als vergleichweise junges Unternehmen, das erst Ende der 1990er Jahre gegründet wurde, kein großes Patenportfolio aufzuweisen hat. Normalerweise reagieren nämlich viele Unternehmen auf Patentklagen mit Gegenklagen, denn irgendwelche Patente wird der Konkurrent wohl schon verletzen (bestes Beispiel sind die aktuellen Patentauseinandersetzungen von Apple und Nokia, bei der beide Firmen sich mit Klagen überziehen). HTC bleibt diese Option wohl nicht. Motorola dürfte kein gutes Ziel wegen vieler Patente sein und Google ist sehr finanzstark und könnte den Prozess leicht wegstecken.

Auch wenn Apple zum Schluss mit seinen Klagen keinen Erfolg haben dürfte, wird die Klage allein wegen des ungewissen Ausgangs und der jahrelangen Verfahrensdauer mit Sicherheit einen abschreckenden Effekt für einige kleinere Hersteller haben.

Weiterführende Links:
Apple ITC

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Motorola Backflip angekündigt


Von Rainer am 02. April 2010 zu Android, Motorola

Das bereits im Januar in den USA vorgestellte Motorola Backflip soll im zweiten Quartal 2010 auch in Deutschland erhältlich sein. Ausgestattet ist das Handy mit Android 1.5, dem Vernehmen nach soll aber später auch ein Update auf Android 2.x möglich sein. Neben den üblichen Features WLAN, Bluetooth, 3,1 Zoll-Display und 5-Megapixel-Kamera zeichnet sich das Motorola Backflip durch ein umklappbares Tastenfeld mit QWERTZ-Layout aus. Ein Sensorfeld auf der Displayrückseite ermöglicht zudem die Menü-Navigation. Verkaufpreise nannte Motorola noch nicht.

Weitere Infos einblenden/ausblenden

Weiterführende Links:
Motorola

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Wie geht es weiter mit Palm?


Von Rainer am 27. März 2010 zu Android, Motorola, Symbian, Windows Mobile

Palm, noch vor 10 Jahren mit 60 bis 70 Prozent Marktanteil bei den PDAs der unbestrittene Marktführer, befindet sich weiter in schwieriger Lage. Zuletzt musste das Unternehmen einen Umsatz für das dritte Quartal unter den Erwartungen bekannt geben, denn statt 425 Millionen sollen es nur 285 bis 310 Millionen US-Dollar werden.

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Buntes Handy-Allerlei


Von Rainer am 16. März 2010 zu Android, HTC, Motorola, Toshiba, Windows Mobile, Windows-Phone

Den Mobile World Congress 2010 in Barcelona haben zahlreiche Hersteller genutzt, um neue Smartphones vorzustellen. Hier eine Auflistung der wichtigsten neuen Modelle:

Motorola Quench
Das Motorola Quench ist ein Android-Handy und besitzt ein 3,1-Zoll-Display mit 320 x 480 Pixeln Auflösung. Besonderheiten sind die zwei integrierten Mikrofone für bessere Sprachqualität und die Unterstützung von Multitouch. Erscheinungstermin ist das erste Quartal 2010.



Toshiba TG02 und Toshiba K01
Das Windows-Phone TG02 ist fast baugleich zum bereits seit einiger Zeit erhältlichen TG01. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das Display allerdings resistiv und nicht kapazitiv. Das K01 ist ebenfalls mit Windows Mobile ausgestattet und hat eine ausschiebbare Tastatur.

HTC Legend
Das Gehäuse des Android-Handys HTC Legend wird komplett aus einem massiven Aluminiumblock gefräst. Weitere Features sind ein 3,2 Zoll AMOLED HVGA Display und eine optische Maus, den den sonst gewohnten Trackball ersetzt. Der HTC Legend wird in Europa über Vodafone und im freien Handel ab Ende März erhältlich sein.

HTC Desire
Beim Android-Handy Desire überzeugen die Leistungsdaten mit 1 GHz Snapdragon-Prozessor und kapazitivem 3,7 Zoll WVGA AMOLED Display. Der HTC Desire wird zu Beginn des 2. Quartals 2010 verfügbar sein.

Weiterführende Links:
Datenblatt HTC Desire und HTC Legend
Motorola Quench

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